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Clique, Eltern, Schule und erste Liebe

Theater am GBG

Schülerinnen und Schüler der Klassen 6-8 präsentierten am 31.05. und 01.06.17 die Teenager-Komödie „Wie peinlich ist das denn?“ und entführten das Publikum in die Welt der Jugendlichen.

Nervige kleine Brüder, unverständige Eltern, strenge Lehrer und eine beste Freundin, die auf den gleichen Typen steht – Teenager haben es nicht leicht, das zeigte vergangenen Donnerstag die Theater-AG der Klassen 6-8 mit dem Stück „Wie peinlich ist das denn?“ von Peter Haus. Dabei verkörperte Lilli Schumm gekonnt die Rolle der Schülerin Lucy, die sich zunächst in den coolsten Jungen der Schule, Jakob (Ella Mattern), verliebt, jedoch mitansehen muss, wie ihre beste Freundin Lynn (Elena Belogi) bei diesem besser ankommt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, muss sie sich fortan auch mit dem neuen, eher zurückhaltenden Mitschüler Felix (Finn Hennig) herumschlagen, der offensichtlich auf sie zu stehen scheint. Klar, dass sich hier schnell eine Katastrophe anbahnt, die schlimmste seit dem Untergang der Titanic! Felix bemüht sich um einen guten Start an der neuen Schule, was ihm jedoch von Jakob und seiner Clique (Chiara Graf, Richard Hofmann) erschwert wird – immerhin spielt Felix nur Basketball, was für ein Weichei!

Die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG zeigten dem Publikum einen Tag, wie er im Leben eines jeden Teenagers ablaufen könnte. Dabei begegnete man einer knallharten Lehrerin (Larissa Blank), zwei wirklich coolen Mädchen (Lena Schulze, Luisa Schulze), einem nervtötenden kleinen Bruder (Iakovos Porfyriadis) und psychologisierenden Eltern (Cansu Yerli, Anna Münchberg).

Überzeugend erzählten die beiden Hauptfiguren Lucy und Felix abwechselnd, was sie bewegt; ihre Gedanken äußerten sie im Stile eines inneren Monologs, der die übrigen Darsteller in den Freeze-Zustand versetzte, sodass dem Zuschauer die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich ganz mit den Gedanken der beiden auseinanderzusetzen. Dabei halfen auch Rückblenden, in denen beispielsweise die geschwätzigen Nachbarinnen (Anna Münchberg, Vivienne Foret) sowie Lucys verständnisvolle Großmutter (Larissa Lenz) die Trennung von Lucys Eltern (Mara Beller, Lena Grimm) kommentierten.

Doch was wäre eine Teenagerkomödie ohne Happy End? Lynn gelangt am Ende des Stücks zu der Erkenntnis, dass Jakob nur sich selbst gut findet. Felix findet schneller als erhofft Anschluss an eine Clique (Lisa-Marie Maurer, Lea Öttl, Jolina Rennings, Celina Ehring) und es dauert nicht allzu lange, da gewinnt er auch Lucys Zuneigung. Es ist Fridolin (Emily Pflüger), ein wohnsitzloser Mann, gleich einem guten Geist, der ihr die Augen öffnet und zeigt, dass der Neue doch viel besser zu ihr passt. In einem romantischen Finale kommen sich nun beide näher und auch wenn der erhoffte Kuss am Ende des Stücks von Lucys Mutter noch gerade so verhindert werden kann – immerhin kennen sich die Kinder doch erst einen Tag – so schwebt Felix´ Versprechen auf einen Eisbecher, natürlich Heiße Liebe, noch in der Luft.

Anmerkung: Der Artikel der Winnender Zeitung zur Aufführung am Mittwoch ist in der Ausgabe vom 1.6.2017 erschienen, sowie unter http://www.zvw.de/inhalt.winnenden-teenagerkomoedie-am-buechner-gymnasium.eb1260d9-f07e-4d2b-a836-4d33b6b9ced6.html zu lesen. Die Seite beinhaltet auch einen Zusammenschnitt einiger Szenen der Aufführung.
Interreligiöse Begegnung in Waiblingen

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 besuchen eine Moschee

Am Dienstag, den 30.05. besuchten 24 evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler der achten Klasse mit Frau Hupp, Herrn Diri und Herrn Singler die Moschee in Waiblingen. Die Exkursion stellte den Abschluss einer Unterrichtseinheit über die Weltreligion Islam dar und bot den Kindern die Möglichkeit, durch die direkte Begegnung ihr Bild über den Islam zu erweitern. Die muslimische Gemeinde in Waiblingen ist seit 1991 ein eingetragener Verein und zählt knapp 95 aktive Mitglieder. Laut dem Vorsitzenden sehen sie ihre zentralen Aufgaben im interreligiösen Dialog, in der kulturellen und religiösen Erziehung ihrer Kinder und in der Aufklärungsarbeit. Die Moschee ist in einen Gebäudekomplex integriert, in dem sowohl ein Kindergarten und Schulräume als auch ein Jugendraum und Lebensmittelladen untergebracht sind.      

Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten kamen wir schließlich an der Moschee an und wurden von Herrn Ata, dem Vereinsvorsitzenden, und seiner Tochter herzlich empfangen. Sie führten uns durch die Räumlichkeiten und standen uns Rede und Antwort. Dabei diskutierten wir angeregt über Themen wie Geschlechtertrennung, die Rolle der Frau, das Kopftuch, religiöse Symbole, über das Leben als Moslem in Deutschland und über den Dschihad. Vor allem die strikte Geschlechtertrennung innerhalb der Gesellschaft als auch die vorgegebenen Gebetszeiten verblüfften einige Jugendliche.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Ata und seiner Tochter, die sich die Zeit genommen hatten, ihre Gemeinde und Religion vorzustellen. Ebenso ist das vorbildliche Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu erwähnen, die wissbegierig Fragen stellten und den Erläuterungen Herrn Atas ununterbrochen ihre Aufmerksamkeit schenkten.

Vortrag zu aktueller Wirtschaftspolitik

KSK-Vertreter am GBG

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft fand heute ein Vortrag zu aktueller Wirtschaftspolitik im Wirtschaftskurs des GBG statt. Jürgen Bader und Sven Ulrich, Vermögensberater der Kreissparkasse in Winnenden, referierten vor 20 Schüler_innen über die Entwicklungen des Bruttoinlandsprodukts in- und außerhalb Europas und legten dabei den Fokus auf das jeweils unterschiedliche Umfeld und die Inflationsraten in den großen Volkswirtschaften. Zudem wurde die Rolle von globalen Einflüssen und politischen Veränderungen, z.B. die Wahlergebnisse in Frankreich, Großbritannien und USA, auf die Verbraucherpreise beleuchtet.  Im zweiten Teil des Vortrags gingen die Referenten auf die Arbeit der Europäischen Zentralbank und den aktuell niedrigen Leitzins sowie seinen Einfluss auf die Wirtschaft ein. Der deutsche Aktienindex (DAX) und die Veränderungen der Börsenkurse in den letzten Jahrzehnten rundeten den Vortrag ab. 

Wettbewerb "Haus der Heimat"

Glückliche Gewinner in der Klasse 6a

Die Geschichte des Feuervogels ist im Osten Europas so bekannt, wie die Geschichten der Brüder Grimm in Deutschland. So wird das Märchen über den Vogel mit dem leuchtend-glühenden Gefieder von Großeltern und Eltern an ihre Kinder und Enkel weitergegeben.

Märchen sind nicht nur spannende Geschichten, sie bedeuten auch Heimat, vor allem, wenn sie seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben werden (aus dem Ausschreibungstext).

Die Schüler_innen der Klasse 6a kennen viele Märchen. Das Märchen vom Feuervogel war neu für sie. Nachdem sie es gelesen hatten, gestalteten sie den Vogel nach ihren Vorstellungen. Die bunten glänzenden Federn wurden aufwendig in unterschiedlichen Techniken einzeln hergestellt: sie wurden gedruckt, gezeichnet und gemalt. Am Ende entstanden lauter unterschiedliche Feuervögel mit magisch-leuchtendem Gefieder.

Einige der Vögel wurden vom „Haus der Heimat“ mit tollen Preisen prämiert. Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinner: 

  • Antonja Dodaj
  • Lena Hildebrandt
  • Yagmur Kacar
  • Florian Krahl
  • Ann-Kathrin Lang
  • Lukas Mann
Zu Gast bei Le Corbusier

BK-Kurs der JG1 auf Exkursion zur Weissenhofsiedlung

Die auf dem Stuttgarter Killesberg gelegene Weissenhofsiedlung entstand im Jahr 1927 als Bauaustellung. Gezeigt werden Wohnhäuser, deren Gestaltung die damalige Vorstellung von Wohnen revolutionieren sollte. Die Schülerinnen des Kunstkurses der JG1 konnten sich während einer Exkursion ein Bild von diesen neuen Ideen machen. Das berühmteste Gebäude ist das Doppelhaus des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier. Lange Fensterbänder und offene Räume schaffen ein angenehmes, aber funktionales Raumgefühl. Auf dem Dachgarten konnten die Schülerinnen einen beeindruckenden Blick über Stuttgart genießen. Auch heute noch scheint das Architekturkonzept der Weissenhofer Architekten sehr fortschrittlich, so konnten sich nicht alle Schülerinnen vorstellen in eines der Häuser einzuziehen. Als Kontrastprogramm besuchten die Schülerinnen anschließend den Neubau der Stuttgarter Stadtbibliothek und beschäftigten sich auch hier mit der Architektur.
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