Aus der
"Er sagte eine wohlwollende Prüfung zu und wird auch für eine schnelle Entscheidung sorgen", berichtet der CDU-Stadtverband Winnenden in einer Presse-Erklärung von Oettingers Versprechen, gegeben am 1. Dezember. In einer Versammlung wurden die CDU-Mitglieder am Tag darauf von Rolf Kurz in Kenntnis gesetzt und stellten sich hinter seine Forderungen, das sozial-ethische Profil bald einzuführen.
Winnenden steht mit seinen vielen sozialen Einrichtungen für die aktive Hilfe für benachteiligte Menschen. Und das neue Profil kann jungen Menschen zur Berufsfindung dienen. Auf Unverständnis bei den Winnender CDU-Mitgliedern sei daher gestoßen, dass sich das Kultusministerium beharrlich weigert, wenigstens einen Schulversuch für das Profil-Kernfach "Sozialethik" in der gymnasialen Mittelstufe zu genehmigen. Es leuchte niemandem ein, dass etwa "Sport" und "Musik" als gymnasiales Profil allgemein akzeptiert sind, "Sozialethik" bisher aber nur im Rahmen eines willkürlichen Schulcurriculums, also praktisch als Nebenfach, ermöglicht werde. "Wer 'Sozialethik' und beispielsweise 'Sport' im Hinblick auf unsere christliche Kultur auf eine gleiche Stufe stellt, hat die Herausforderungen dieser Zeit nicht erkannt", so der Abgeordnete Rolf Kurz.
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