Da es in den nächsten Jahren im Zuge der
In der rechten Spalte ist zusätzlich die Kontingentstundentafel
für G8neu angegeben und in der unteren Zeile ist ein Vorschlag für die daraus folgenden zukünftigen Wochenstunden pro Klasse eingeblendet. Daraus ergibt sich zur Vorbereitung des Schuljahres 2004/05 die hübsche Kombinationsaufgabe, die Zellenwerte (Fächerwochenstunden) so "hinzufummeln", dass sich die pinkfarbenen Zeilen- und -spaltensummen ergeben, wobei jedes Gymnasium im Rahmen der Bildungsstandards sein eigenes Süppchen kochen soll (was z.B. Stoffverteilung und Wochenstundenbelastung pro Klassenstufe anbelangt), was den Schülern bei eventuellem Schulwechsel weniger angenehm sein dürfte.
Daher ist das
Laut KMK-Vereinbarung soll in Deutschland jeder Gymnasiast bis zum Abitur (mindestens) 266 Wochenstunden unterrichtet werden. Zieht man für die NGO (Kl. 11+12) 30+30 Wochenstunden ab, verbleiben für Kl. 5 bis 10 genau 206 WoStd.
Dabei haben die Erfinder der Kontingentstundentafel sich an G8alt orientiert. So brauchten sie neben der Zusammenfassung "affiner" Fächer zu Fächerverbünden nur an einigen Stellen die Wochenstundenzahlen geringfügig abzuändern/anzuheben.
Ausgehend von dieser Idee, dass die Kontingentstundentafel der G8alt-Stundentafel sehr ähnlich ist, wurden im beigefügten Excel-Tabellenblatt die Fächerwochenstunden in Anlehnung an die G8alt-Stundentafel "neu" verteilt (Excel-Tabellen 1.1 und 1.2). In Excel-Tabelle 2 und 3 sind die Originalvorgaben von G8alt eingetragen und können so in eigenen Versuchen auf G8neu angepasst werden.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass in der Übergangszeit bis 2007 (G8neu2004) die zweite Fremdsprache erst ab Klassenstufe sechs unterrichtet wird, ab 2007 (G8neu2007) aber bereits ab Klassenstufe fünf. Daher sind in den Tabellen 1.1 und 1.2 deutliche Unterschiede eingearbeitet, die eben auch andere Fächer tangieren, mit der Folge, dass bei der Umsetzung der Bildungsstandards eigentlich zwei verschiedene Stundentafeln zugrunde gelegt werden müssen (was unnötige Mehrarbeit ergibt).
Unabhängig von der hehren Idee der "schulischen Profilierung" ist dringend zu wünschen, dass an den Gymnasien in BW relativ einheitliche Stundentafeln entstehen. Nur so lassen sich Synergieeffekte nutzen und die Schüler können mit ihen Eltern mobil auf den immer schwieriger werdenden Arbeitsmarkt reagieren!
Für G8neu ist in obiger Tabelle der Profilbereich grau unterlegt hervorgehoben.
Im naturwissenschaftlichen Profil wird das Naturwissenschaftliche Praktikum im neuen Hauptfach NwT aufgehen.
Weitere Profile können das Musik-, das BK- oder das Sport-Profil sein. Am GBG wird derzeit das
sozialethische Profil (SEP) entwickelt.
Aus obiger Tabelle ist abzulesen, wie in G9/G8alt das sprachliche Profil 6 Laufbahn-WoStd mehr erhält, als das naturwissenschaftliche Profil (203 gegen 197), während in G8neu beide Profile exakt die gleiche Laufbahn-WoStd-Zahl von 206 aufweisen.
Siehe auch:
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