Studienwoche

Üblicherweise finden am GBG die Schullandheime (mit Ausnahme des Kurzschullandheimes in Klasse 6) und alle Studienfahrten in der letzten vollen Schulwoche vor den Sommderferien statt. In der Schule bleiben dann einzelne Klassen und Lehrerinnen und Lehrer zurück, viel Unterricht muss verlegt werden oder fällt aus und naturgemäß ist die Motivation nicht mehr auf dem Höchststand - schließlich sind die Noten alle gemacht.

Deshalb haben wir entschieden, in dieser Woche projektorientiert zu arbeiten. Wir belassen die Klassenverbände, machen aber ein Angebot, das jeweils ganztägig von einzelen Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt wird. Dieses Angebot ist für jede Klasse verschieden.

Was wird alles gemacht?

  • Musik
  • ITG
  • Ausflüge
  • Bibliotheksbesuche und Führungen
  • Methodentraining
  • Rhetorik
  • Mueumsbesuche
  • Verkehrserziehung
  • Suchtprävention
  • ....

Ein richtiges Highlight am Ende des Schuljahres, das allen Spaß macht!

Ein Beispiel der Studienwoche 2012

Waldprojekt unter der Leitung von Frau Lagodny

Wald – mehr als nur Bäume

Wald - nicht Lehrbuch, sondern Hören, Sehen, Riechen und Fühlen standen im Mittelpunkt eines Studientags der 5b des Georg-Büchner-Gymnasiums im Buhlbronnerwald.

Gehört wurde das Rotschwänzchen, gesehen wurde die Ständelwurzorchidee, gerochen am Walnusszweig, gefühlt das Fell des Marders.

Da viele Klassen des GBG im Schullandheim, auf Klassenfahrt oder auf Studienfahrt waren, fand erstmalig eine Studien- und Projektwoche für die Dagebliebenen statt. Im Rahmen dessen und zum Bildungsplan passend ging die 5. Klasse mit der Kreisjägervereinigung Waiblingen in den Wald zum "Lernort Natur". So heißt eine Initiative, die von den Jägern ins Leben gerufen wurde.

Nachdem die Schüler aus Astscheiben Namensschilder machten, ging es mit Herr Mertens vom NABU (Naturschutzbund) am Waldrand entlang. In den Nistkästen war einiges zu entdecken: ein Feldsperlingjunges noch ohne Federn, ein vom Marder geräubertes Nest, eine Wochenstube von Feldermäusen und ein Siebenschläfer. Der Jäger Martin Wolf ließ in den Wald horchen und forderte zur Achtsamkeit im Wohnzimmer der Waldtiere auf. Er zeigte Tierspuren, so genannte Trittsiegel und prüfte das Wissen der Schüler über Waldgehölze vor Ort ab. Von jedem wurde ein Zweig mitgeführt, der anschließend in einen bereiten Webrahmen eingezogen wurde. Als Nico erfuhr, dass man unter einem Walnussbaum aufgrund seiner ätherischen Öle nicht von Stechmücken geplagt wird, wollte er wissen, ob es hilft solche Zweige ins Zimmer zu hängen.

Anhand von zahlreichen Präparaten, Gehörnen, Fühlbrettern und Fellen aus dem heimischen Wald konnten die Schüler Gelerntes anschauen, überprüfen und vertiefen. Zum Schluss wurde alles abgerundet mit einer Schlepperfahrt im Anhänger durch Wald und Flur zum Ausgangspunkt.

 

Wald

Wald

WaldWald

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