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Aktuelles

Engagement verbindet Generationen – Zertifikate für die Leiterinnen und Leiter der Senioren-AG

31.07.2026

Seit Dezember haben Schülerinnen und Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums im Rahmen der Senioren-AG verschiedene Kurse für Seniorinnen und Senioren angeboten und dabei ihr Wissen und ihre Interessen weitergegeben. Für dieses besondere Engagement wurden sie nun mit Zertifikaten ausgezeichnet.

Betreut und begleitet wird die Senioren-AG am Georg-Büchner-Gymnasium von Andrea Maurer und Chris-Robert Berendt. Ihr Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern Raum zu geben, eigene Ideen zu verwirklichen und selbstständig Angebote zu gestalten.

Das Kursangebot war ebenso vielfältig wie aktuell. Im Kurs „Smartphone im Alltag“ unterstützten Zalanda Haruni und Hannah Grimm die Teilnehmenden dabei, ihr Smartphone sicherer und vielseitiger zu nutzen. Neben praktischen Anwendungen für den Alltag blieb dabei auch Raum für individuelle Fragen.

„Französisch für Anfänger“ wurde von Alina Schneider, Marie Wiltschek, Anna Merklinger und Pia Ketterer geleitet. Im Mittelpunkt standen alltagsnahe Situationen und erste Redewendungen, die beispielsweise auf Reisen nach Frankreich hilfreich sein können. Disara Madani, Nina Gläser und Eliana Grenz verfolgten in „Italienisch für Anfänger“ einen ähnlichen Ansatz und vermittelten Sprache anhand konkreter Situationen – vom Restaurantbesuch bis zur Orientierung im Urlaub.

Luis Beier, der dabei zeitweise von Mitschülern unterstützt wurde, leitete den Kurs „Englisch für Fortgeschrittene“. Bilder, Karikaturen, Nachrichten und unterschiedliche Themen dienten als Ausgangspunkt, um miteinander auf Englisch ins Gespräch zu kommen und vorhandene Sprachkenntnisse weiterzuentwickeln.

Besonders aktuell war das Angebot „KI – Künstliche Intelligenz“ von Sophie Bombik, Rokas Kudarauskas, Lorena Lofink und Hilalnur Dilim. Gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren gingen sie grundlegenden Fragen nach: Was ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Wo begegnet sie uns bereits im Alltag? Welche Möglichkeiten bietet sie – und welche ethischen Fragen wirft sie auf? Dabei blieb es nicht bei der Theorie: Verschiedene Anwendungen konnten selbst ausprobiert werden.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler fielen durchweg positiv aus: Zwar bedeutete die Leitung der Kurse einen zusätzlichen Aufwand im Schulalltag. Zu erleben, dass man sein Wissen weitergeben und den Teilnehmenden damit eine Freude machen kann, sei jedoch auch für sie selbst eine bereichernde Erfahrung.

Für Chris-Robert Berendt liegt gerade in der Verbindung von Schule und gesellschaftlichem Miteinander eine besondere Stärke des Projekts: „Die Senioren-AG zeigt, dass Schule weit über den Unterricht hinaus wirken kann. Hier übernehmen junge Menschen aus eigener Initiative Verantwortung für andere und gestalten ihr Umfeld aktiv mit. Genau davon lebt eine offene und engagierte Gesellschaft: von Menschen, die bereit sind, sich einzubringen, Initiative zu zeigen und gemeinsam etwas zu bewegen.“

Ingeborg Heisch vom Seniorenrat der Stadt Winnenden überreichte allen Schülerinnen und Schülern ein Zertifikat der Stadt als Anerkennung für die Zeit und das Engagement, das die Schülerinnen und Schüler über viele Wochen hinweg in ihre Kurse investiert haben. Zugleich macht die Auszeichnung sichtbar, was die Senioren-AG auszeichnet: Junge und ältere Menschen lernen voneinander und kommen miteinander in Kontakt – über Altersgrenzen hinweg.

„Für die Seniorinnen und Senioren sind diese Kurse weit mehr als eine Gelegenheit, Neues zu lernen. Der persönliche Austausch mit den jungen Menschen, ihre Geduld und die unkomplizierte Begegnung miteinander machen dieses Angebot zu etwas Besonderem. Der Einsatz der Schülerinnen und Schüler verdient große Anerkennung“, betont Ingeborg Heisch.

(Bd)