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Aktuelles

Ein buntes Jahr wartet auf die Schulgemeinschaft des GBG

11.10.2026  |  SMV

Wie jedes Jahr ging die SMV „in Klausur“, um Pläne und SMV-Aktionen für das Schuljahr 2026/2027 zu erstellen. 102 Schülerinnen und Schüler, die sich aktiv in der SMV engagieren möchten, hatten sich angemeldet. Das war ein neuer Rekord!

Am Dienstagmorgen ging es (wenig überraschend) mit Verspätung mit der Bahn nach Murrhardt. Nach einem 20-minütigen Fußmarsch – welcher Busfahrer nimmt schon über 100 Menschen samt Gepäck mit? – erreichte die Gruppe ihr Ziel. Zum zweiten Mal fanden die SMV-Tage im Philadelphia-Zentrum statt, einem Selbstversorgerhaus, das alles bereithält, was wir brauchen: große, kleine und gemütliche Gruppenräume, einen tollen Spielplatz, einen Bolzplatz, einen Kickerraum und natürlich eine geräumige und gut ausgestattete Küche.

Schon gleich nach der Ankunft ging es an die Arbeit. Im Plenum stellten Selma Port, Yanis Riegger und Layla Rapp, das frisch gewählte Schülersprecher*innenteam, die allgemeine Arbeit der SMV sowie die einzelnen Arbeitskreise vor. Anschließend ordneten sich alle SMV-Mitglieder einem Arbeitskreis zu. 

Nun verteilten sich die Arbeitskreise auf die verschiedenen Räume oder suchten sich einen Platz in der Sonne. Überall wurde intensiv gearbeitet, Ideen entwickelt, Aktionen und Projekte für das Schuljahr geplant, Termine abgesprochen und nicht zuletzt die Präsentation für die Vorstellung am Abend vorbereitet. 

Um sich zwischendurch stärken zu können, hatte das geniale Küchenteam das Mittagessen vorbereitet. Die Wraps zum Selbstbelegen und „Zusammenbasteln“ waren köstlich.

Am späten Nachmittag war die Hauptarbeit der Arbeitskreise beendet sodass vor dem Abendessen  noch Zeit für Spiele auf dem Hof, in den Räumen oder Zimmern blieb. Bei dem wunderbaren Wetter war der Hof der eindeutig beliebteste Ort. Nebenbei finalisierten die AK-Leiter*innen, erfahrene Oberstufenschüler*innen bei der SMV-Arbeit, die Präsentationen. Unser SMV-Verbindungslehrer, Herr Domeyer, stand jederzeit für Fragen zur Verfügung und gab immer wieder hilfreiche Tipps.

Für den Abend fiel das Küchenteam ein wenig kleiner aus, denn dank der finanziellen Unterstützung des Vereins der Freunde des GBG konnten Pizzen bestellt werden. Um 18:15 Uhr kam der Bote mit einer nicht ganz alltäglichen Lieferung von 30 Party-Pizzen. Da war für alle etwas dabei.

Im Anschluss luden einige Lehrkräfte die AK-Leitungen zu einer Abendsession ein und ließen sich über die Ergebnisse der Arbeitsphasen briefen. Wir können an dieser Stelle so viel verraten: Die Schulgemeinschaft kann sich auf zahlreiche bewährte, aber auch einige neue SMV-Aktionen freuen. Über diese wird berichtet, sobald alle anderen schulischen Gremien dem Plan zugestimmt haben. Also: Stay tuned!

Mittlerweile war es dunkel geworden und es war Zeit für die traditionelle Nachtwanderung, deren Route die Oberstufenschüler*innen geplant hatten – natürlich mit dunklen Waldwegen, die sich zum Erschrecken besonders lohnte. Also zog die riesige Gruppe Richtung Wald. Manch ein Unterstufenschüler wunderte sich, wo die älteren Schüler*innen abgeblieben waren. Natürlich im Wald, wie sie bald erschreckenderweise herausfinden sollten. Nach den ersten Schreckmomenten entschied die Gruppe, die Angst wegzusingen oder so laut zu sein, dass es den Erschreckern schwerfiel, ihre Arbeit gut zu machen. Das führte dazu, dass selbst die größten Angsthasen der Gruppe, Frau Liß und Herr Domeyer, keine Angst mehr hatten. Danke dafür!

Nach der Rückkehr blieb noch Zeit für heißen Tee, kalte Pizza, lustige Spiele und gemütliche Unterhaltungen, bevor es für die Unter- und Mittelstufe um 22 Uhr auf die Zimmer ging.

Am Mittwochvormittag trafen sich die Arbeitskreise noch einmal, um Details zu klären, offene Fragen zu beantworten, Besorgungslisten aufzustellen und Zuständigkeiten zu klären.

Nach der Abschlusspräsentation im Plenum gab es Spaghetti mit Tomatensoße. Somit waren alle gestärkt für den Fußweg zum Bahnhof. 

Für uns Begleitlehrkräfte war es eine Freude zu sehen, wie konzentriert die Gruppen arbeiteten, einander zuhörten, ältere Schüler*innen die jüngeren Schüler*innen  einbezogen und deren Meinung anhörten.